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Was kann Coaching heute alles kann?

Warum nicht jeder Berater auch ein Coach ist und nicht jedes Gespräche auch ein Coaching. In diesem Artikel geht es darum die Möglichkeiten des Coachings heute einmal näher zu beleuchten.

Das ursprüngliche Coaching kommt aus dem Sport. Dort geht es eben um Leistungssteigerung von Sportlern. Sowohl durch körperliches Training als auch durch mentales Training. Doch gewiefte Coaches haben damals erkannt, dass auch im Unternehmen Menschen in Führungspositionen Höchstleistungen erbringen und seitdem ist Coaching auch in diese Etagen eingezogen.

Doch mehr und mehr kommen auch Menschen mit Nicht-Business-Themen, denn heute ist jeder gezwungen sich in unserer Leistungsgesellschaft seinen Platz zu sichern und effektiv zu sein.  Es geht also um Entwicklung im persönlichen, wie auch im Businessumfeld. Und viele Menschen suchen diesen Weg für ein ausgeglicheneres Leben oder einfach nur für Gespräche, welche in die Tiefe gehen und die in einem geschützten Rahmen stattfinden.

Was Coaching nicht ist

Personalschulung oder Beratung sind kein Coaching. Hier werden Experten gebucht, die Ihr Wissen zu mehr oder weniger teuren Preisen verkaufen und meist auch sagen was Lösungsschritte sind. Doch Coaching vermittelt nur sehr selten auch diese Fachkenntnisse, da es eher um persönliches Erfahrungen und deren Umgang geht, als um spezielles Wissen.

Verände­rung funktioniert leider oft nicht über ratio­nale Einsicht, die wir uns wünschen. Unser Denken, Fühlen und Handeln ist stark von bereits gemachten Erfahrungen beeinflusst, die uns unbewusst geprägt haben. Wir können oft gar nicht anders, was auch mit den Prägungen die diese unbewußten Aspekte in unserem Gehirn neuronale Bahnen geschaffen hat zu tun hat. Gelingt es uns aber, intensive andere Erfahrungen mit neuen Wegen zu machen zu machen dann wachsen neue neuronale Strukturen, die alte ersetzen können. Ein guter Coach setzt genau diesen Wirkmechanismus in Gang, indem er den Klienten ins erleben führt.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Es gibt verschiedene Schulen im Coaching, die sich zu Teil unterstützen, aber auch widerlegen, so dass ein Weg durch die Menge des Coachings heute sehr undurchsichtig geworden ist. Zum Glück gibt es einige Vor- und Querdenker und auch Analysten, die wichtige Eigenschaften modernen Coachings mit wissenschaftlicher Basis versehen haben, so dass sich langsam nicht mehr jede Technik auch als Coachingtechnik verkaufen kann. Außerdem ist die heutige Gehirnforschung bereits soweit, dass die Techniken mittlerweile mit den Erfahrungen der Brain-Spezialisten verglichen werden können und somit Tomographen überprüfbar werden. Wollen wir uns mal ein paar Vorreiter der modernen Coachingwelt betrachten:

  • Gregory Bateson, der mit seiner Systemtheorie und seinem Verständnis der Welt heute noch nicht vollständig verstanden wird, obwohl viele seiner Ideen bereits Anwendung gefunden haben.
  • Watzlawick und die Schule von Palo Alto suchten nach neuem systemischen Verständnis und haben sich von Milton H. Erickson coachen lassen
  • Milton H. Erickson der Gründer der klinischen Hypnotherapie zeigt wozu unsere Geist fähig sein kann, um Veränderungen auf unbewusster Ebene zu realisieren.
  • Bandler und Grinder haben NLP als einen Teil der Erkenntnisse von Erickson und Bateson umgesetzt und ein anwendbares Modell von Sprache und inneren Repräsentationen geschaffen.
  • Steve de Shazer und Insoo Kim Berg setzten zuerst für die Therapie und später fürs Coaching Aspekte des neuen systemischen Denkens um, und entwickelten u.a. die Kurzzeittherapie.
  • Bert Hellinger entwickelte die (umstrittenen) Familienaufstellungen aus der Erkenntnissen von Vorreitern wie Bateson, Watzlawick, Fritz Perls oder Virginia Satir
  • Matthias Varga v. Kibet und Insa Sparrer entwickelten die modernen systemischen Strukturaufstellungen
  • Gunther Schmidt entwickelte die moderne hypnotherapeutische Arbeit und wurde 2011 für sein Lebenswerk geehrt.
  • Susan Blackmore, die eine sehr gute Beschreibung des Bewusstseins hervorgebracht hat
  • Erich Kandel, der Experte moderner Gehirnforschung

Diese Liste ist nur ein kleiner Ausschnitt von Menschen, die versuchen die Regeln des Miteinander zu verstehen und für Veränderung im Individuum zu nutzen und müsste noch mit vielen wichtigen Namen ergänzt werden.

Welche Aspekte sind in einem modernen Coaching heute wichtig ?

Ein Coach, der aus den Schulen renommierter Coachingausbildungen kommt, sollte folgenden wichtige Aspekte nicht nur kennen, sondern vor allem verstanden haben:

  • Veränderung geschieht nur vom Klienten aus. Der Coach kann niemanden verändern
  • Ein Problem setzt nicht unbedingt eine ädequate Lösung voraus. Denn eine Veränderung macht aus einem Problem vielleicht einen Helfer und somit braucht das Problem keine Lösung mehr.
  • Nur wenn ein Miteinander zwischen Coach und Klient im guten Rapport ( gemeinsames gutes Gefühl) ist, kann Veränderung überhaupt wirken.
  • Lösungsorientierte Ansätze helfen schnell andere Sichtweisen auf ansonsten schwierige Situationen zu finden
  • Ein Coach muss kein lieber Mensch sein. ein Weg der Veränderung braucht Konfrontative Ansätze, die jedoch auch mit einer liebevollen und spielerischen Art eingesetzt werden müssen.
  • Lösungen gibt es erster und zweiter und (vielleicht auch höherer ) Ordnung. Je höher die Ordnung, desto umfassender die Lösung
  • Die Richtlinie des Coachings ist der Auftrag und nicht die beste mögliche Lösung.
  • Probleme und Ziele sind gleichermaßen die Ursache für die Unzufriedenheit des Klienten. Denn es ist die Erwartung ( weg von / hin zu ), die das Unzufriedenheitsgefühl auslöst.
  • Die Transparenz der Methoden: Bedeutet: der Klient wird vollständig darüber aufgeklärt was getan wird und hat auch ein wichtiges Mitspracherecht, beim Einsatz der Methoden
  • Prozess vor Lösung heißt, dass sich ein Coach im Umgang mit einem Prozess schulen sollte und nicht in erster Linie ein schnelles Ziel im Auge haben sollte. Denn der Prozess enthält die Lösung, indem der Klient es selbst versteht, was zu ändern ist.
  • Ein Coach unterstützt mit Fragen und zirkulären Fragen nur den Prozess und gibt keine Ratschläge für Lösungen ( Mit bestimmten Ausnahmen )
  • Systeme sind in sich ausbalancierte Verknüpfungen von Einzelelementen. Menschen leben in Systemen, die durch die Bedürfnisse der einzelnen Personen definiert werden
  • Systeme benötigen eine gewisse Art von Schwingungsfähigkeit, um anpassungsfähig zu sein
  • Störungen im System haben Störungen jedes Einzelteils (mehr oder weniger) zur Folge.
  • Systeme, vor allem Firmen und Familien haben strenge Ordnungen. Sind die Ordnungen in der Vergangenheit gestört worden, kann die Gegenwart durch das systemische Gedächtnis davon beeinträchtigt sein.
  • Der Coach tritt in ein System mit dem Klienten ein und jede Reaktion des Coaches wirkt sich auf den Coachingprozess aus.

Auch diese Liste müsste noch um viele Punkte erweitert werden, zeigt jedoch die wichtigsten Aspekte.

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