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Selbstwirksamkeit

Ich spazierte an einem schönen Sommertag durch Saarbrücken und betrachtete die Menschen entspannt im miteinander. Ich sah lachende und ernste Gesichter. Traurige Menschen und gestresste Businesshandytelefonierer.

Bei all diesen Bildern, die an mir vorbeizogen entstand immer das Wort Selbstwirksamkeit vor meinen Augen und ich fragte mich, was die einzelnen Menschen wohl zu ihrer persönlichen Selbstwirksamkeit sagen würden. Hat Glück etwas damit zu tun, dass ich mich selbst mit dem was ich tue als wirksam erlebe.

Wir sind gefangen in einem Netz der Beziehungen der Menschen untereinander und wir wissen durch die Gehirnforschung mittlerweile, dass wir nicht lebensfähig wären, wenn wir nicht ein Gegenüber haben, an dem erkennen können, dass unser Handeln eine Wirkung hat.

Jetzt wird es kurios: Stellen Sie sich vor Sie heben einen Stein auf und legen diesen auf einen Tisch. Sie erleben Ihre  Handlung als wirksam. Doch wären Sie 2 Jahre alt, dann würde diese Handlung erst dann für Sie eine hohen Wirksamkeitsfaktor bekommen, wenn es von jemanden bemerkt wird. Dieses wird abgespeichert und bildet einen Teil der inneren Beurteilung über Ihr eigenen Handeln.

Je älter der Mensch wird, desto komplexer werden die Handlungen, doch es braucht immer wieder einen Menschen, der auch die komplexen Handlungen wahrnimmt. Wir Menschen sind einfach in unserem Lernen abhängig von anderen Menschen und gerade in der Kindheit natürlich von unseren Eltern.

Darum ist es auch nicht so sonderbar, dass in Familientherapien und systemischen Aufstellungen die Familie so einen starken Einfluss auf die Entwicklung hat.

Ein Mensch der in einer Höhle ohne andere Menschen aufwächst ist wahrscheinlich nicht überlebensfähig. Menschen, die als Erwachsene in die Höhle gehen bringen Ihre eigenen inneren Beurteiler mit. Diese sind dann bereits so ausgeprägt, dass Sie auch 15 Jahre in einer Höhle genügend innere Kommunikation definieren, die das Überleben gewährleisten.

Im normalen Leben fängt es bereits mit einem einfachen Flirten auf der Strasse an. Bekommt mich mein Gegenüber mit oder will er nichts mit mir zu tun haben. Oder: Wenn ich einen Kellner im Cafe rufe, hört der dann oder kommt er. Wie schaffe ich es Aufmerksamkeit zu bekommen. Haben Sie schon mal überlegt ob es Situationen gibt, bei denen das nie eine Frage ist und Situationen, bei denen das alles furchtbar schwierig erscheint. Und auch wenn Sie sich nicht anders fühlen – Sie merken auf jeden Fall wie Ihre Handlungen mehr oder weniger wirksam sind. Was macht den Unterschied? Oder wie Bateson es formuliert hat: Was ist der Unterschied, der den Unterschied macht?

Selbstwirksamkeit im Coaching

Seit wir mit der Forschung an bestimmten Themen begonnen haben und neue Konzepte im Coaching erarbeitet haben, war immer wieder die Frage, von welchen Faktoren ein erfolgreiches Coaching abhängig ist.

Da gibt es natürlich die NLP These der Wahlmöglichkeiten. Jemand fühlt sich handlungsfähiger nach einem Coaching, wenn er mehr Möglichkeiten für ein Verhalten nach dem Coaching hat.

Eine anderes Kriterium wäre eine verminderte  oder sogar aufgelöste emotionale Blockade, welches man mittels eines Skaling feststellt hat. Typische Techniken sind LetEmGo oder Wingwav e.

Weitere Faktoren sind sicherlich Selbstverantworlung und Kompetenzförderung.

Mittlerweile sehe ich all diese Fakt

oren nur dann als hilfreich, wenn gleichzeitig eine erweiterte Selbstwirksamkeit der eigenen Handlung hinzu kommt. Dies teste ich gerne mit verschiedenen Übungen oder gebe Hausaufgaben mit um mich von der Wirkung des Coachings zu überzeugen.

Denn ein Klient, dem sein eigenes internes Beurteilungssystem in einer konkreten Situation mitteilt, dass er etwas erreicht hat, wächst an dieser Situation.

Also was macht den Unterschied: Nicht nur, dass ein Klient nach einem Coaching mit guten Gefühl geht, sondern dass er es auch selbst erfahren kann, dass er und andere sein Handeln verändert und positiver erfahren.Dafür gilt es für den Coach die systemische Frage zu stellen: Woran würdest Du erkennen, dass Du Dein Ziel erreicht hast und dieses für das Bewusste und Unbewusste als Marker zu installieren.

Die Frage nach der Ausnahme

Aus systemischer Sicht gibt es noch eine andere Frage, die wichtig in diesem Zusammenhang ist. Die Frage nach der Ausnahme. Wann hast Du schon mal eine Situation erlebst, die ähnlich der Problemsituation ist, in der Du aber anders reagiert hast. Ein Beispiel ist die Frau mit Heuallergie, die in einem Urlaub in Neueseeland auch erste Anzeichen bekam und dann aber sich dachte: "Es ist doch überhaupt keine Allergiezeit"  und damit das wieder unbewusst in Griff bekam.

Oder der Klient, der mit starken Verlustängsten in Bezug auf seinen Job kam und das schon seit Jahren hat, so dass er am Wochenende nicht schlafen kann sagte nach einem sehr langen Suchprozess nach den Ausnahmen : Immer wenn am Wochenende sein erfolgreicher Schwager mit zu Besuch kommt, erzählt er diesem so enthusiastisch von seinem Job, dass er das ganze Wochenende seine Ängste vergessen kann.

In diesen Momenten erlebt man sich hinterher , wenn man sich wieder daran erinnert plötzlich nicht mehr hilflos, sondern selbstwirksam. Es beginnt ein innerer Prozess, der stark zur Heilung beiträgt.

 

ALSO: Was ist Ihr Problem? und WANN war die AUSNAHME? – Denken Sie jetzt mal darüber nach!

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