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Erfahrungen : Bewusstseinsarbeit für Komapatienten

Es gibt Menschen die behaupten im letzten halben Jahr sei nichts geschehen und von Problemen oder Katastrophen keine Spur. Bei mir waren es zwar keine Katastrophen, doch schon eine Ansammlung von Problemen. Die Geschichte ist auch heftig, doch die Lösungen die wir erschaffen haben dafür umso kraftvoller. Aber ich möchte nicht vorziehen. Beginnen wir am Anfang.

Mein Vater kam zu einer Darmoperation ins Krankenhaus. Diese verlief einfach und problemlos. Das Krankenhaus gehörte einer großen Krankenhausgruppe mit bekanntem Namen an. Die Stadt hatte das Kreiskrankenhaus vor einigen Jahren aus “angeblich” finanzieller Not an dieses Unternehmen verkauft. Darauf hin erfolgten Kündigungen, Einsparungen und die  Verwaltung und nicht die Ärzte übernahmen das Ruder, sondern die Verwaltung des Konzerns.

Und das führte zu Unterbesetzungen und Fehlentscheidungen, in deren Folge mein Vater beinahe gestorben wäre.
Los ging es, dass die externe Firma, die für die Verpflegung der Patienten zuständig ist, in die Intensivstation das Essen liefert. Dass es in eine internistische Intensivklinik überhaupt externe Verpflegung gab ist schon fraglich genug. Doch nicht genug damit. Einen Tag nach dieser schweren Darmoperation gab man meinem Vater an einem Sonntag Rindsroulade und Kartoffelklöße. Ich wüsste nicht, was für den Darm schwerer zu verdauen ist. Noch dazu von einem Darm, der noch nicht arbeitete – der noch in der Stasis der Operation war. Dies konnte nur geschehen, weil kein Arzt und kein Pfleger sich darum kümmerten. Denn diese waren wegen Krankheit und Einsparungen unterbesetzt, bzw. der Arzt hatte gerade eine 36 Stunden  Schicht hinter sich.

Die Folge war Erbrechen. Doch bei einem Menschen, der noch völlig schwach ist, ist das schwierig. Auch hier haben die Pfleger viel zu spät reagiert und auf die Meldung meines Vaters ihm sei schlecht nur ein Wärmekissen auf den Bauch gelegt. Beim Erbrechen kam wegen der Schwäche dann Erbrochenes in die Luftröhre und da das nicht umgehend behandelt wurde sondern erst zu spät, ging die Lunge in den Schock, eine Lungenentzündung kam hinzu. Obwohl in so einem Fall Pflicht, wurde wahrscheinlich nach dem Übergeben aus Personalmangel keine Röntgenaufnahme der Lunge gemacht. (Wir versuchen immer noch die Röntgenbilder zu bekommen, werden jedoch abgewiesen). Mein Vater fiel ins Koma und konnte nur mit Mühe am Leben erhalten werden. Die Aussicht auf Überleben in diesem Krankenhaus war gerade mal 48 Stunden.

Der einzige Platz zu Überleben war die Universitätsklinik Regensburg, die eine Blut-Stauerstoff-Austausch-Maschine hatten, die bei diesen Fällen in dem die künstliche Beatmung nichts nützt, eingesetzt wird. Zuerst sah es so aus, als ob kein Platz frei wäre, doch glücklicherweise wurde an diesem Tag noch eine Maschine frei und mein Vater wurde per Hubschrauber im Koma liegend abgeholt.

Dort lag er nun an Schläuchen, was er eigentlich nicht wollte. Doch Abschalten wollten wir auch nicht, da wir Hoffnung hatten, die jedoch trotz sehr gutem Personals in Regensburg, dort nicht genährt wurde. Keiner wusste von seinem vorherigen Normalzustand und er wurde nur als alter Mann abgetan, der ja eh bald stirbt. Dass er fit war und vor der Operation sehr aktiv , kam nur stundenlagen Zureden an.

Medizinisch war er stabilisiert im Koma. Jetzt kam unsere Arbeit zum Einsatz. Während einer Aufstellungsarbeit führten wir ein Heilungsritual durch. Integration von Seelenanteilen. Dieses Ritual geht davon aus, dass während Schockzuständen sich Teile vom Menschen abspalten und dadurch die Seele geschwächt wird. Und das habe ich auch bei meinem Vater so wahrgenommen. Es war wie als wäre ein Teil von Ihm schon weg. Für mich war das ein seltsamer Trauerzustand, der jedoch nicht ausgelebt werden konnte. Es ist furchtbar zwischen Trauer und Hoffnung zu wechseln.

Im Ritual der Integration zeigte sich jedoch, dass die Teile wieder zurückkommen wollten und ein intensiver Prozess geschah bei der Integration. Teile kamen als Stellvertreter unter heftigen Gefühlen wieder zurück und als Stellvertreter meines Vaters konnte ich die dazugehörigen Schmerzen und Gefühle gerade noch aushalten. Ich nahm einen Teil seines Schmerzes auf mich und hatte selbst noch wochenlang körperliche Beschwerden danach. Mein persönlicher Prozess soll aber zu anderer Zeit erzählt werden.

Doch es hat geholfen. Am nächsten Tag wachte er zu ersten Mal kurz aus dem Koma auf. Zwar noch weit weg vom klaren Bewusstsein. Doch er öffnete die Augen und reagierte auf Handzeichen. Von da an konnte er an die normale Beatmungsmaschine angeschlossen werden und in ein drittes Krankenhaus weiter verlegt werden.

In diesem dritten Krankenhaus wurde mein Vater auch nur als Mensch betrachtet, der bald stirbt und die Ärzte hatten wieder die gleichen vernichtenden Annahmen und keine richtigen Unterlagen über den eigentlichen Ablauf. Das Mentalfeld das damit erzeugt wurde war so stark, dass die Atmung nicht besser wurde und ein neuer Keim sich in der Lunge ausbreitete und er damit immer noch nicht richtig atmen konnte.

Ich setzte mich also neben ihn und sprach sein Unbewusstes an. Ich sprach den Teil an, der Leben wollte und erzeugte Affirmationen der Hoffnung, dass zwar das Bewusstsein, dass die meiste Zeit noch wegetreten war nicht hörte, aber das Unbewusstsein zuhörte und verstand. Ich wiederholte immer wieder die gleichen Affirmationen des kraftvollen Atmens und Lebens und meine Schwester behandelte mit den osteopathischen Techniken seinen Körper. Somit ergab sich ein neues heilendes Mentalfeld in dem mein Vater am nächsten Tag fast 4 Stunden alleine atmete und dann täglich mehr. Zum heutigen Tag ist er zwar noch sehr schwach, doch sein Atmen und sein Bewusstsein sind wieder da. Er erinnert sich 2 Monate später an nichts was dazwischen war, was zeigt wie gut die Funktion des Koma ist, um den Menschen vor heftigen Erfahrungen zu schützen.

Doch auch in der nächsten Klinik in die er verlegt wurde, einer Rehaklinik, ist neues Bewusstsein noch nicht eingezogen. Auch diese Klinik hat versucht meinen Vater mit Kaffee, supersüßen Pudding und Rehbraten zu ernähren was prompt Durchfall und Schwächung nach sich zog. Hier sind wir sofort eingeschritten und bringen quasi das Essen selbst mit. Das kann es doch nicht sein!

Gelernt habe ich, dass unsere Arbeit wirkt. Gelernt habe ich auch, dass ich niemals in ein Krankenhaus gehe, von dem ich nicht weiß, dass es auf den Patienten und nicht auf das Geld schaut. Und vor allem dass die Selbstverantwortung im Krankenhaus nicht aufgehoben ist. Es kümmert sich keiner. Sollten Sie oder Ihre Verwandten im Krankenhaus liegen . Passen Sie weiterhin auf sich auf. Es ist Denken vieler Menschen eingepflanzt, dass man versorgt wird. Dabei vergisst man  leicht vergessen, was gut und richtig für einen ist. Und gegen ein System wie ein Krankenhaus anzukommen kostet viel Kraft. Hier braucht es Unterstützung von Menschen, die bewusster denken und handeln. Ich wünschen Ihnen, dass es dazu nicht kommt. Doch denken Sie daran. Es gibt andere Wege der Heilung, die mit der modernen Medizin Hand in Hand gehen könnten.

Besonders, da ich es nun zum ersten Mal in meiner eigenen Familie erlebt habe war das Ritual der Seelenintegration. Dieses schamanische Technik ist seit einigen Jahren fester Bestandteil unserer Arbeit. Deren Wirkung jedoch nochmals so unvermittelt mitzubekommen ist nochmals etwas ganz anderes. Die Erkenntnis das Feld zu bewegen und Veränderung damit bewirken zu können ist auch für mich, der diese Arbeit seit vielen Jahren macht, selbst immer wieder bewegend.

Also achten Sie auf Ihre Seele.

Ich freue  mich übrigens über Tipps von Kliniken die anders sind.

Mit herzlichen Grüßen

Markus Röder

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