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Die Ebenen des Bewusstseins

7072855_blogAls Coach bin ich auf der Suche nach dem was Veränderung bedeutet. Meine Wege führten von schamanischen zu jogischen Welten und von archaischen zu systemischen Ritualen. Auch die Philosophie hat Ihren Teil dazu beigetragen. Und auf Basis zweier sehr spannender Hypothesen der Bewusstseinsveränderung erkläre ich gerne Interessierten wie die Quantensprünge in der Veränderungsarbeit stattfinden. Das folgende ist nur eine Vorannahme, eine Hypothese, die zu widerlegen ich weiterhin forsche:

Ken Wilber schreibt in seinem Buch “Eros, Kosmus, Logos” von den Übergängen des Bewusstseins durch bestimmte Wachstums-Tore. Diese Tore sind Übergänge in der Bewusstseinsentwicklung. So nennt er typische Alterszahlen für diese Quantensprünge der Entwicklung: 3 Monate, 3 Jahre, 8 Jahre, 16 Jahre, 28 Jahre. Je älter man wird, desto ungenauer sind das absolute Zahlen, sondern geben nur eine Tendenz an.

In diesen Übergangsphasen wächst der Mensch in eine andere Entwicklungsstufe, bei der die Selbst und Außenwahrnehmung und der Umgang mit Verantwortung sich verändert. Ich selbst würde aus der Beobachtung meines Sohns heraus noch ein paar weitere Stufen anfügen, kann mit diesem Model jedoch so leben.

Jetzt sagt Wilber, dass beim Übergang viel Energie und Bewusstsein notwendig ist um die Neustrukturierung im Gehirn zu aktivieren. Doch wenn in dieser Phase Verletzungen oder Störungen wie Gewalt in der Familie, Stress wegen Umzug, Scham wegen Pubertät oder ähnliches vorhanden sind, dann kann der normale Übergang nicht wie gewohnt stattfinden. Unser Gehirn hat hier die Fähigkeit, Teile abzuspalten, um damit den Übergang in die nächste Stufe gewährleisten zu können.

Doch für die darauffolgenden Übergänge fehlt dem Bewusstsein dieser Aspekt und muss kompensiert werden, damit Wachstum von statten geht. Und je mehr Teile abgespalten werden, desto weniger kann das Bewusstsein hinübergehen in eine andere Stufe (emergieren).

Also verlangsamt sich die Entwicklung für die Betreffenden im Laufe des Lebens. Die Entwicklung stagniert. Doch wenn Erfahrungen der Bewältigung von Themen hinzukommen, kann das auch einen neuen Sprung erschaffen. Wie bei Kontinentalplatten, die sich bewegen wollen, fehlt noch ein Stückchen, welches hilft, den Übergang zu nehmen. Das ist also eher ein Quantensprung in der Entwicklung als eine gleichmäßige Bewusstseinserweiterung. Und ich glaube auf dieser Ebene unterscheiden sich die Quantenwelt nicht von der Bewusstseinswelt.

Diese Quantensprünge haben nun Menschen auf noch andere Art dokumentiert. Als Mensch, Unternehmen, Kultur oder Gesellschaft gibt es einen Grundzustand, in dem eine bestimmte Art von Energie, die mit einem Wachstumsbereich zu tun hat vorherrschend ist.

Ein Baby das sich entwickelt braucht am Anfang Vertrauen und viel Nahrung. Störungen in dieser Phase können sich als mangelndes Vertrauen ins Leben oder die eigene Entwicklung bis hin zum Thema Scham oder Schuld ausdrücken. Jede weitere Stufe hat bereits mehr laufen gelernt und kann Verantwortung für sich oder auch für andere übernehmen.

David R. Hawkins hat in langen Studien dies untersucht und Gemeinsamkeiten festgestellt, die er in seinem Buch, die Ebenen des Bewusstseins dokumentiert hat:

Scham – Die tiefste Ebene, bei der das Leben im Geiste sehr wertlos ist. auch das eigene.

Schuld – Der Sündiger mit dem schlechten Gewissen – Immer noch Todesnah.

Apathie – Hoffnungslosigkeit oder Opferdasein. Meist ein Zustand erlernter Hilflosigkeit.

Traurigkeit – Die Erstarrung beginnt zu fließen.

Angst – Wenn man sich in Bewegung setzt kommt die Angst.

Begierde – Die Ebene der Sucht nach Drogen oder der heftigen Lust nach Geld, Anerkennung, Macht, Ruhm.

Wut – Die Ebene die Energien freisetzten kann und die Angst überwindet

Stolz – Die Eigenwahrnehmung wird stabil, auch wenn die extrinsische Wahrnehmung noch dunkle Seiten zeigt

Mut – Dies ist die erste Ebene der inneren Stärke.

Neutralität – Innere Freiheit beginnt.

Bereitschaft – Nach dem inneren Ruf beginnt man sich auf den Weg zu machen.

Akzeptanz – Man lernt die eigenen inneren Fehler und der anderen zu akzeptieren und als Wachstumsprozess der Menschheit zu sehen.

Vernunft – Der reine Gedanke kann den Ebenen der emotionalen Reaktionen widerstehen und Pläne werden Realität.

Liebe – Es ist bedingungslose Liebe, ein immerwährendes Verständnis der Verbundenheit mit allem, was existiert. Gandhi, Mutter Theresa, Dr. Albert Schweitzer sind Menschen, die dies gelebt haben. Nur von 1 aus 250 Menschen wird dies erreichen.

Freude – ein andauernder Zustand der Glückseligkeit.

Frieden – 1 von 10 Millionen erreicht diese Ebene des universellen Friedens.

Erleuchtung

Und es geht noch weiter.

Die Ebenen geben an, wo sich der Mensch oder ein System (Gruppen, Länder, Firmen) in seiner durchschnittlichen Entwicklung befindet. Dahinter steht auch die Kohärenz der einzelnen Teile im System. Wenn einige Mitarbeiter in der Firma auf den unteren Ebenen sind und dabei noch Führungsverantwortung haben, dann wird das die Ebene der ganzen Firma auf ein niedriges Niveau ziehen.

Bei Menschen stecken in den somatischen Markern und in den Zellen Information. Wir können auf einer Ebene schon viel weiter sein, doch wenn im Körper noch ungeklärte Energien festsitzen oder Teile noch nicht wieder integriert sind, dann fehlt manchmal die Entwicklungsfähigkeit um auf höhere Ebenen zu kommen.

Manchmal gibt es Quantensprünge im System und für kurze Zeit kann man bestimmte Ebenen erreichen. Damit gibt uns das Universum mal einen kurzen Einblick wie es sein kann, damit wir uns ein inneres Ziel setzen, dies wieder zu erreichen. 

Wir Coaches sollten den Menschen dort abholen, wo er steht und gemeinsam mit Ihm die Stufen der Entwicklung angehen.

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